Wie du an deiner Einstellung zur Krankheit arbeiten kannst

Auch wenn die Krankheit nicht durch Stress verursacht werden kann, so kann sie selber Stress auslösen. Die ständigen Gedanken an das, was passieren kann, wenn keine Toilette in der Nähe ist oder welche Komplikationen möglich sind, belasten viele der Betroffene. Wenn die körperlichen Symptome über einen medizinisch erklärbaren Umfang hinausgehen, spricht man von einer funktionellen Störung. Soweit muss es nicht kommen, denn du kannst Stress in hohem Maße beeinflussen, sowohl durch deine Einstellung, als auch durch vielfach bewährte Entspannungstechniken.

Die richtige Einstellung kann wahre Wunder wirken und der erste Schritt in diesem Prozess nennt sich Akzeptanz.

Die Krankheit ist da, das kannst du nicht ändern. Aber du kannst den Krankheitsverlauf beeinflussen, indem du unter anderem versuchst, Stress zu vermeiden oder eine positive Einstellung einzunehmen. Das ist nicht leicht, aber es wird dir helfen. Viele Betroffene leben sehr gut mit der Erkrankung. Räum ihr nicht zu viel Platz ein! Informiere dich, sprich mit anderen Betroffenen, suche eine psychologische Beratungsstelle auf und entwickle Strategien, um den Alltag besser bewältigen zu können. Denn die meisten negativen Gedanken, die chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oft begleiten, wie zum Beispiel „Niemand wird mit mir zusammen sein wollen“ oder „Jetzt kann ich nicht mehr in den Urlaub fahren“ haben schlichtweg keine Berechtigung.

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